1904-1924
1924-1933
1933-1945
1945-1963
1963-1971
1971-1980
1980-1993
1993-2004
Einmal Schalker,
Immer Schalker

14 Endspiele bringen sieben Titel

1933

Durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten ändert sich auch der Sport. Der DFB löst sich selbst auf, das „Fachamt Fußball“ übernimmt seine Geschäfte. Schalke 04 wird in die neue Gauliga Westfalen aufgenommen.

15. August 1933

Hans „Bumbas“ Schmidt übernimmt die Betreuung der Schalker Mannschaft.

1934

WM in Italien: Mit Fritz Szepan ist zumindest ein Schalker dabei, er führt als Kapitän das Team auf Platz drei. Kuzorra fehlt nach Differenzen mit Reichstrainer Otto Nerz.

24. Juni 1934

Schalke 04 ist erstmals deutscher Fußballmeister! Im Berliner Poststadion setzen sich die Knappen mit 2:1 (Tore: Szepan und Kuzorra) gegen den Favoriten 1. FC Nürnberg durch.

1934

Schon damals waren Schalker Spieler echte Dauerbrenner. Nicht nur der Verein, sondern auch die Auswahlmannschaften (Westfalen, Westdeutschland) von WSV und DFB forderten die „Knappen“. 72 Spiele wurden in jenem Kalenderjahr mit Schalker Beteiligung bestritten. In der Westfalenauswahl, die am 16. Dezember dem Niederrhein mit 0:4 unterlag, standen außer Jupp Timpert vom SV Höntrop gleich zehn Schalker. Später war sogar die komplette „Knappen“-Elf für Westfalen am Ball.

1. Juni 1935

Schalke 04 wird Mitglied im „Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen“. Den Sport von Einflüssen des politischen Systems freizuhalten, ist nicht mehr möglich.

23. Juni 1935

Zweite deutsche Meisterschaft: 6:4 gegen den VfB Stuttgart. 74.000 Zuschauer erleben in Köln die Treffer von Ernst Pörtgen (3), Ernst Kalwitzki, Ala Urban und Rudi Gellesch.

8. Dezember 1935

Im ersten deutschen Pokalfinale überhaupt verliert Schalke mit 0:2 gegen den 1. FC Nürnberg vor 56.000 Zuschauern in Düsseldorf.

22. September 1936

Richtfest für die neue Tribüne in der Glückauf-Kampfbahn: 114 Meter misst der damals größte vereinseigene Tribünenbau Deutschlands.

3. Januar 1937

Ein wenig zeitverzögert tragen die Knappen das Pokalfinale des Jahres 1936 aus. Wieder verliert Schalke, diesmal mit 1:2 vor 70.000 Zuschauern in Berlin gegen den VfB Leipzig.

20. Juni 1937

Die dritte deutsche Meisterschaft: 2:0 gegen den 1. FC Nürnberg. Ernst Kalwitzki und Ernst Pörtgen waren erfolgreich. 101.000 Zuschauer sahen die Partie im Berliner Olympiastadion.

9. Januar 1938

Im dritten Anlauf klappt es: Schalke gewinnt den Pokal des Jahres 1937. Durch ein 2:1 über Fortuna Düsseldorf schaffen die Knappen als erster deutscher Verein das „Double“.

26. Juni/3. Juli 1938

Als Favorit muss sich Schalke 04 im Meisterschaftsendspiel Hannover 96 beugen. Der Titelträger steht erst nach zweimal 90 Minuten plus Verlängerungen fest. Nach einem 3:3 verlieren die Knappen 3:4. Jeweils 100.000 Zuschauer sind in Berlin anwesend.

13. Juli 1938

Zehn Tage nach der Finalniederlage beendet „Bumbas“ Schmidt seine Trainertätigkeit bei Schalke 04. Nun kommt mit dem Karlsruher Otto Faist ein ehemaliger 800-Meter-Läufer.

18. Juni 1939

Nie strahlte Schalkes Glanz heller: Mit 9:0 gewinnen die Knappen das Endspiel um die Meisterschaft gegen Admira Wien. Die Meisterelf gilt als die beste Mannschaft, die je für den Verein gespielt hat. Nach dem glanzvollen Sieg zieht sich „Papa“ Unkel ins zweite Glied zurück, Nachfolger wird Heinrich Tschenscher.

21. Juli 1940

Die „dritte Schalker Generation“ – Spieler wie Herbert „Budde“ Burdenski, Willi Schuh und Bernhard „Natz“ Füller kommen gerade aus der Jugend – fährt den Meistertitel Nummer fünf ein. Mit 1:0 (Kalwitzki) schlägt das Team den Dresdner SC.

22. Juni 1941

Rapid Wien schlägt Schalke mit 4:3 und wird deutscher Meister. Die Partie vor 95.000 im Berliner Olympiastadion besitzt jedoch einen faden Beigeschmack. Die Schalker, die durch Gellesch (4.), Epenhoff (7.) und Hinz (57.) mit 3:0 in Führung gehen, wittern aufgrund von strittigen Schiedsrichterentscheidungen einen Betrug. Wollen die Nazis einen österreichischen Meister, den ersten nach der Vereinigung mit Deutschland?

2. November 1941

Auch aus dem zweiten Endspiel des Jahres geht Schalke als Verlierer hervor. Der Dresdner SC siegt im Pokalfinale mit 2:1. Kuzorra sorgt für das 1:1 in der 51. Minute.

5. Juli 1942

Dank eines 2:0 gegen Vienna Wien gewinnen die Königsblauen ihre sechste deutsche Meisterschaft. Die Tore vor 90.000 in Berlin erzielen Kalwitzki (14.) und Szepan (42.).

15. November 1942

Fünftes Pokalfinale – vierte Niederlage: 0:2 gegen den TSV München 1860.

27. Mai 1943

In den Spielen um die „Deutsche“ scheitern die Knappen mit 1:4 an Holstein Kiel.

27. Februar 1944

Gegen Borussia Dortmund wird das letzte Spiel der Gauliga Westfalen ausgetragen. Mit 4:1 holen sich die Schalker den Titel. Elf Jahre lang gab es die Gauliga-Westfalen, elfmal wurde Schalke 04 Erster! Die Zahlen sind beeindruckend: 371:33 Punkte und 896:144 Tore.

4. November 1944

„Papa“ Unkel, der legendäre 1. Vorsitzende, stirbt.

 

       
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