1904-1924
1924-1933
1933-1945
1945-1963
1963-1971
1971-1980
1980-1993
1993-2004
Einmal Schalker,
Immer Schalker

Kein leichter Anfang in der Bundesliga

24. August 1963

Bundesliga-Auftakt in der Glückauf-Kampfbahn. 34.000 erleben einen 2:0-Sieg (Tore: Willi Koslowski und Waldi Gerhardt) über den VfB Stuttgart. Erster Bundesliga-Trainer ist Georg Gawliczek. Er ist auch der erste Trainer, der auf Schalke hinausgeworfen wird: Vor dem letzten Spieltag übernimmt Fritz Langner das Amt. Die Knappen am Ende Achter.

15. Juni 1964

Der DFB will Schalke 04 die Lizenz entziehen, da die Gefahr besteht, dass der verschuldete Verein seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Die Knappen reagieren und verkaufen am 20. Juni 1964 die Glückauf-Kampfbahn für 850.000 Mark an die Stadt Gelsenkirchen, die eine Bedingung stellt: Der Schalker Vorstand um Dr. Königsoll muss zurücktreten. Am 22. Juli 1964 ergreift, von den Mitgliedern dazu gedrängt, Fritz Szepan in höchster Not das Steuer.

15. Mai 1965

Schalke, obwohl mit fünf Nationalspielern gespickt (Koslowski, Libuda, Herrmann, Nowak, Schulz), landet auf dem letzten Platz. Da der DFB aber die Liga von 16 auf 18 Vereine aufstockt, und Hertha BSC keine Lizenz bekommt, bleiben die Knappen in der Liga.

1965/1966

Eine Zittersaison: Erst im achten Spiel gibt es den ersten Sieg für Schalke, das im Schlussspurt den Klassenerhalt schafft.

1966/1967

Als 15. kann der Abstieg am Ende der Saison so gerade eben vermieden werden.

7. Januar 1967

Auf dem Bökelberg erlebt Schalke die schlimmste Niederlage in der Bundesliga: Borussia Mönchengladbach gewinnt mit 11:0.

1967

Die Stadt Gelsenkirchen beschließt, ein neues Stadion zu bauen. Um angesichts der Weltmeisterschaft 1974 von Bund und Land Zuschüsse zu bekommen, wird das Parkstadion mit einer Laufbahn ausgestattet.

27. September 1967

Günter Siebert (36) wird zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Im November feuert er Karl-Heinz Marotzke und setzt Günter Brocker auf die Trainerbank. Der Klassenerhalt gelingt sicher.

22. November 1968

Mit Trainer Rudi Gutendorf kommt ein echter Paradiesvogel nach Gelsenkirchen. Gutendorf hievt die Knappen auf Rang sieben.

14. Juni 1969

Siebtes Pokalfinale, sechste Schlappe: Schalke unterliegt in Frankfurt Bayern München mit 1:2 (Tor: Pohlschmidt). Trotzdem nehmen sie am Europapokal der Pokalsieger teil, die Bayern sind als Meister für den Pokal der Landesmeister qualifiziert.

15. April 1970

Nach elf Jahren Pause kicken die Schalker wieder europäisch. Mit Erfolg, denn S04 scheidet erst im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger gegen Manchester City aus. Dem 1:0-Sieg durch „Stan“ Libudas Tor gegen die favorisierten Engländer in der Glückauf-Kampfbahn folgt im Hexenkessel an der Maine Road ein 1:5.

20. Juni 1970

Deutschland erreicht mit Klaus Fichtel und Reinhard Libuda bei der Weltmeisterschaft in Mexiko Platz 3 durch ein 1:0 gegen Uruguay.

28. August 1970

Klaus Fischer erzielt beim 1:1 in Stuttgart sein erstes Bundesliga-Tor für Schalke 04. Ein paar Tage später wird Rudi Gutendorf gefeuert. Assistent Slobodan Cendic übernimmt.

17. April 1971

0:1 verlieren die Schalker zu Hause gegen Arminia Bielefeld. Was keiner ahnt: Für 2.300 Mark pro Kopf lassen sich die Knappen bereitwillig bezwingen. Die Partie ist eine von jenen, die zum so genannten „Bundesliga-Skandal“ zählen, der durch viele verschobene Spielausgänge querbeet durch die Liga ausgelöst wird. Am Ende werden 53 Spieler, zwei Trainer und sechs Funktionäre aus vielen Vereinen verurteilt. Gesperrt werden Galbierz (inzwischen Wuppertaler SV), Pirkner (Österreich), Pohlschmidt (Teutonia Münster) und Sobieray. Die übrigen Spieler bestreiten vor einem ordentlichen Gericht unter Eid, Geld genommen zu haben. Doch schließlich bricht das Lügengerüst zusammen. Am 22. Dezember 1975 werden vor dem Essener Landgericht die Prozesse wegen Meineids abgeschlossen. Gegen die Spieler werden Geldstrafen ausgesprochen.

       
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