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Frankfurter Rundschau: Seit Sonntagabend ist S 04 Deutscher Musical-Meister

Die Kritiken überschlugen sich. Für die Bild-Zeitung war die Premiere des Musicals "nullvier - Keiner kommt an Gott vorbei" der "krönende Abschluss einer langen Partywoche zum 100. Jubiläum von Schalke 04". Und die Frankfurter Rundschau stellte begeistert fest: "Seit Sonntagabend ist S 04 Deutscher Musical-Meister."

Die hessischen Kollegen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gingen ins Detail: "Wenn Schalke 04 in der neuen Saison nur annähernd so offensiv, dribbelstark, trickreich, begeistert und begeisternd auftritt wie das Musik-Theater im Revier, ist vielmehr drin als dieser schmähliche siebte Platz." Besonders erwähnenswert fand der FAZ-Journalist den Charakter des Musicals. "Keine dramatisierte Vereinschronik mit besungenen Jahreszahlen, sondern eine selbstironische, liebevollkritische Hommage an den ‚geilsten Klub' der Welt."

Lob, der sich auch die anwesenden Ehrengäste anschließen konnten. Rudi Völler fand, "das war gekonnt", und S04-Unikum Charly Neumann jubelte: "Ein Muss für jeden Schalke-Fan." "Wunder-von-Bern"-Darsteller Peter Lohmeyer war mehr als angetan von der Atmosphäre und dem Niveau und war sich sicher: "Das wird ein Renner."

Autor Michael Klaus konnte nach der Premiere durchatmen: "Mein Gott, war ich aufgeregt. Aber es hat alles geklappt. Ich kann mich nur bei dem gesamten Theater-Team bedanken. Das war super."

Fand auch die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. "Das Stück besitzt alles für ein gutes Musical: Rasanz, eine Mixtur aus schmissiger, fetziger Musik, Tanzdynamik, kesse und einfühlsame Songs, Dialog-Pointen, filmisch erworbene Bilder, eine munter eilende Zickzack-Geschichte, aus der Regisseur Matthias Davids szenische Funken schlagen kann", so der WAZ-Redakteur, der später zugab: "‚Schalke, Schalke' skandierten Ensemble und Publikum beim Finale; dann spätestens ist auch der, dessen Herz eher dem VfL Bochum zugeneigt ist, gegen den Schalke-Virus nicht länger immun."

Die Buersche Zeitung formulierte: "Der Mythos Schalke 04 ist auf der Bühne des Großen Hauses allgegenwärtig - in den fernab von Klischees detailgenau gezeichneten Menschen des Reviers. ... Rasant vollzieht sich der filmschnittartige Wechsel der 22 Szenen auf Knut Hetzers königsblauer Bühne. So rasant wie die perfekte Choreographie von Melissa King."

Im Musik-Theater im Revier stimmte alles. "Enjott Schneiders Musik zwischen Swing und Popp hat Schmiss", so die BZ. "Von Kai Tietje mitreißend dirigiert, charakterisiert sie die realistisch gezeichneten Figuren ebenso genau wie Matthias Davids detailmächtige Regie." Viel Lob zudem für die Darsteller. Die NRZ schrieb: "Torjäger Jojo hat in Rasmus Borkowski einen trefflichen Darsteller gefunden, schön gestimmt, sympathisch jungenhaft und mit Gefühl für Ball und Louisa, die Carina Sandhaus tadellos vertont."

In einem Punkt waren sich alle Rezensenten einig. "Mit einem brillant agierenden Heinz Krückeberg als der Alte" (O-Ton Ruhr Nachrichten) ist der Produktion ein echter Coup gelungen. Westfälische Rundschau: "Der Alte bringt echten Revier-Witz ins Spiel."

Nicht zu vergessen: "Die Texte von Michael Klaus und Bernd Matzkowski sind überraschend witzig, flott und böse. Das Stück hat satirisches Potenzial, was um so mehr zu erstaunen ist, als Schalke das Musical je selber in Auftrag gegeben hat", wunderte sich die Rheinische Post, die zu dem Schluss kam: "Fahrt hin, wenn Ihr Schalker seid!"  

       
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