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Stehende Ovationen: Premieren-Gäste vom Schalke Musical "nullvier" begeistert

Minutenlanger Beifall und stehende Ovationen - und das bereits zur Pause: Die 800 geladenen Gäste bei der Uraufführung des Schalke Musicals "Nullvier - Keiner kommt an Gott vorbei" waren vollends begeistert von der Inszenierung im Musiktheater im Revier.

Witzige Dialoge, schwungvolle und eingängige Musik und natürlich die Liebe zum FC Schalke 04 machen das erste Musical, das über einen Fußballverein geschrieben wurde, zu einem echten Erlebnis. Enjott Schneider als Komponist, der Regisseur Matthias Davids, Bernd Matzkowski als Schreiber der Songtexte und Michael Klaus als Autor der Dialoge haben es in einmaliger Art und Weise verstanden, das Schalke-Gefühl auf die Bühne des Musiktheaters zu bringen. Mitunter glaubte man sich in die Arena versetzt. "Schalke", riefen die Darsteller - "nullvier", brüllten die Zuschauer zurück.

Die Geschichte beim Musical "nullvier - keiner kommt an Gott vorbei" dreht sich um Liebe, Fußball und die Leidenschaft zum FC Schalke 04. Eingerahmt wird die Handlung von äußerst komischen Zwiegesprächen zwischen einem alten Schalke-Fan (Heinz W. Krückeberg) und Gottvater (Andreas Windhuis). Der alte Schalke-Fan will partout nicht sterben, bevor er nicht den glücklichen Saisonausgang der Knappen miterlebt hat.

Die königsblaue Nachwuchshoffnung Jojo (Rasmus Borkowski) wird vom Trainer für das letzte und entscheidende Spiel der Saison erstmals in die erste Mannschaft berufen und soll den Verein vor dem Abstieg in die zweite Liga bewahren. Die Euphorie auf dem Schalker Markt kennt keine Grenzen. Alle erhoffen sich, dass Jojo dem Schalker Mythos gerecht wird und etwas Glanz und Glamour auf den Schalker Markt bringt. Jojos Kumpel Ümit und Mücke bringen den neuen Hoffnungsträger in Auroras Tattooladen, damit er sich das Schalke-Emblem auf die Brust tätowieren lässt. Da knallt unversehens eine junge Frau mit ihrer Vespa durch das Ladenfenster: Louisa, die auf dem Heimweg vom Cello-unterricht ist, übersteht den Unfall unbeschadet. Es ist Liebe auf den ersten Blick...

Bis die beiden aber zueinander finden, durchleben sie etliche Höhen und Tiefen. Der alternde Schalke Star Stephan Krause (Sören Kruse) steckt in dunklen Machenschaften und will verhindern, dass Jojo im letzten Spiel aufläuft. Jojo und Louisa trennen sich von falschen Freunden, lösen sich von ihren Elternhäusern und finden schließlich doch zueinander. Jojo rettet die Königsblauen vor dem Abstieg und selbst Gottvater wird zum Schalke-Fan. Schauspieler Peter Lohmeyer ("Das Wunder von Bern"), ebenfalls Premierengast, meinte: "Schalke hat ja viel mit Religion und Glauben zu tun. Wenn man an den Verein glaubt, kommen auch bessere Zeiten."

Das Ensemble des Musiktheaters füllt in diesem Musical den "Mythos Schalke" auf der Bühne mit Leben. Mit Feingefühl wurde an der Geschichte geschrieben. In einer Phase, in der Jojo verzweifelt und niedergeschlagen ist, richtet er sich musikalisch mit "Steh auf, wenn du Schalker bist" wieder auf. Spätestens an diesem Punkt waren die Gäste im Musiktheater - unter ihnen DFB-Teamchef Rudi Völler und Bundestrainer Michael Skibbe - vom Stück über den Traditionsclub aus dem Revier begeistert. Große Shownummern wechseln sich bei diesem über zweieinhalbstündigen Spektakel mit gefühlvollen Balladen und begeisternden Fußball-Liedern ab. Am Ende gab es tosenden Applaus und stehende Ovationen.

"Ich hatte hohe Erwartungen, aber die sind noch weit übertroffen worden", lobte Schalke-Präsident Gerd Rehberg, dem die temporeiche Inszenierung ebenso gefiel wie Rudi Assauer, der vor zehn Monaten die "bekloppte Idee" für das Musical hatte. "Es war genial, einfach klasse", schwärmte der Manager, der das gesamte Ensemble bei der anschließenden Premierenfeier spontan zu einem Schalke-Spiel einlud. Schalkes Teammanager Andreas Müller gestand, "Tränen in den Augen" gehabt zu haben.

       
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