13.01.2004: Vor 47 Jahren wurde Norbert Elgert geboren

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"Ich bin auf Kohle geboren und mit Emscherwasser getauft", sagt Norbert Elgert (*13. Januar 1957) über sich selbst. Da verwundert es nicht, dass der Mann aus Ückendorf mittlerweile seit fast 15 Jahren für Schalke 04 tätig ist.

1975 wurden die Knappen auf Elgert aufmerksam. Der damals 18-Jährige wirbelte im Angriff bei Westfalia Westerkappeln. Schalke verpflichtete das Talent, welches sich jedoch nach drei Kurzeinsätzen erst im zweiten Anlauf in der Bundesligamannschaft etablieren konnte. Der Grund: Ein Nierenleiden, welches dazu führte, dass Elgert sich oft saft- und kraftlos fühlte. Beschwerden, die ihn auch bei Westfalia Herne behinderten. Im Stadion am Schloss Strünkede war er zwei Jahre aktiv.

In der Rückrunde der Spielzeit 1979/80 gelang ihm dann auf Schalke endlich der Durchbruch. Er verpasste in der zweiten Halbserie lediglich zwei Partien und war 1980/81 mit zehn Treffern in 23 Spielen der erfolgreichste Schalker Torschütze. Es nützte indes wenig - der Club stieg 1981 zum ersten Mal in seiner Bundesligageschichte ab.

Elgert blieb bei den Königsblauen, steuerte fünf Treffer zum Wiederaufstieg bei, wechselte dann aber zum ambitionierten VfL Osnabrück. Kein weise Entscheidung: In Niedersachsen wurde er nicht glücklich. Er kam mit Trainer Carl-Heinz Rühl nicht zurecht. Zudem warf ihn die Nierenerkrankung wieder zurück.

Elgert ging wieder in den Westen. Seine nächste Station war Wattenscheid, wo er bis 1985 unter Vertrag stand, ehe er beim SuS Dinslaken seine Karriere ausklingen ließ. Kurze Zeit später erwarb er zusammen mit Klaus Augenthaler und Mathias Herget die Trainer-Lizenz. Der SV Schermbeck war der erste Verein des gelernten Schornsteinfegers, es folgten Engagements beim SuS Dinslaken (1993), der SG Wattenscheid 09 (Chef-Jugendtrainer von 1993-95), erneut Schermbeck (1994-95) und dem FC Rhade (1996).

Anschließend führte sein Weg zurück zum FC Schalke 04. Er bekam von Manager Rudi Assauer das Angebot, die A-Jugend zu trainieren und schlug zu. Für beide Seiten ein Glücksgriff. Elgert fühlte sich wohl und leistete hervorragende Arbeit. Er formte nicht nur Talente wie Mike Hanke, Christian Pander oder Filip Trojan, sondern etablierte die Mannschaft zudem unter den Top-Teams der Republik. So wurde er 2002 mit den A-Junioren Westdeutscher Meister und DFB-Pokalsieger.

Erfolge, die beim Vorstand gut ankamen. Und so wurde Norbert Elgert 2002 Kotrainer der Profimannschaft. Er assistierte Frank Neubarth, der jedoch im Frühjahr 2003 seinen Stuhl räumen musste, was auch das Ende für Elgert in der Profimannschaft bedeutete. "Damals haben wir gleich betont, dass wir ihn unbedingt halten wollen", so Assauer, der Elgert 2003 wieder zum A-Jugend-Trainer ernannte.

Eine Entscheidung, die Helmut Schulte, der sportliche Leiter der Schalker Nachwuchsabteilung begrüßte: "Norbert war und ist für den FC Schalke 04 der optimale Trainer, um in der U19-Mannschaft Talente zu entwickeln. Die Erfolge seiner Amtszeit sprechen für ihn." Momentan liegt sein Team in der A-Junioren-Bundesliga West auf Rang zwei.

       
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