04.01.2005: Vor 38 Jahren wurde Bent Christensen geboren

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Es gibt Kombinationen, die passen einfach, und es gibt Vereinigungen, die stellen sich im Nachhinein als Missverständnis heraus. Die zwischen Schalke 04 und Bent Christensen (*4. Januar 1967) gehört sicherlich zur zweiten Kategorie. Die pfeilschnelle und introvertierte Däne wurde im Ruhrgebiet nicht glücklich.

Er kam als gefragter Mann 1991 zu den Königsblauen. Nach den sensationellen Auftritten im UEFA-Cup, in diesem Wettbewerb hatte sein Verein Bröndby IF in der Saison 1990/91 das Halbfinale erreicht und u.a. Eintracht Frankfurt nicht zuletzt durch drei Christensen-Toren besiegt, waren namhafte Vereine hinter dem dänischen Nationalstürmer her. Schalke machte das Rennen, für fünf Millionen Mark bekamen Günter Eichberg und Co. den Zuschlag.

Keine glückliche Fügung, Christensen konnte die ihn gesetzten Erwartungen nie erfüllen. Der zurückhaltende Däne kam weder mit Aleksandar Ristic noch mit Udo Lattek zurecht. Ristic setzte in der Offensive meist auf Borodjuk und den jungen Sendscheid. Christensen kam in seiner ersten Spielzeit zwar auf immerhin 26 Einsätze, durfte dabei aber nur selten die vollen 90 Minuten durchspielen. Auch seine Torausbeute von sechs Treffern ließ keine rechte Begeisterung bei Trainer, Präsident und den Fans aufkommen.

Der Däne brauchte das Konterspiel, in dem er seine Schnelligkeit in die Waagschale werfen konnte. Diese taktische Variante wurde jedoch damals auf Schalke nicht praktiziert. Nach dem es auch im nächsten Jahr unter Lattek und Helmut Schulte nicht besser wurde (23 Spiele/ 2 Tore), lieh Manager Rudi Assauer den teueren Bankdrücker zweimal aus, ehe die Spanier aus Santiago de Compostela den Dänen 1995 kauften - für 500.000 Mark.

       
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