25.01.2005: Vor 80 Jahren wurde Hans Kleina geboren

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Zweimal gewannen die Knappen vor dem Bundesliga-Start 1963 die Oberligameisterschaft: 1951 und 1958. Beim ersten Westtitel war Hans Kleina (*25. Januar 1925) der erfolgreichste Schalker Goalgetter. Seine 23 Tore machten ihn gar zum Oberliga-Torschützenkönig.

Ein Jahr vorher war der bullige Stürmer, der damals noch das Trikot von Rot-Weiß Essen trug, bereits ganz nah dran an der Torjäger-Krone gewesen, doch am Ende setzte sich Alfred Preißler durch. Der Dortmunder traf 24 Mal ins gegnerische Netz, Kleina musste sich mit 20 Toren begnügen.

Lange genießen konnte "Hennes", wie ihn seine Freunde nannten, den Triumph jedoch nicht. Fünf Tage nach dem Meisterschafts-Ende in der Oberliga standen die Gruppenspiele um die Deutsche Meisterschaft an. Dort traf Kleina, der genau wie Willi Schulz bei Union Günnigfeld das Fußballspielen erlernt hatte, ebenfalls für die Knappen. Allerdings reichten seine zwei Tore nicht, Schalke musste dem 1. FC Kaiserlautern beim Einzug ins Endspiel den Vortritt lassen, der 1951 auch Deutscher Meister wurde.

Während die Mannschaft ein Jahr später als Oberliga-Zweiter erneut um die Deutsche Meisterschaft spielte, ging es mit dem 26-Jährigen sportlich bergab. Probleme am Hüftgelenk machten ihm zunehmend zu schaffen. Seine Quote sank: In der Saison 1951/52 war er in 24 Partien nur noch fünfmal erfolgreich, in der Folgesaison blieb er ohne Treffer. Er wechselte zum VfL Bochum, für den er in 13 Spielen 12 Tore erzielte.

Mitte 1954 musste er seine Karriere beenden. Die gesundheitlichen Beschwerden waren zu groß geworden. Kleina wurde Schornsteinfeger und baute sich und seiner Familie ein Haus in Wanne-Eickel. 1969 stellten die Ärzte ein Herzleiden bei ihm fest, dem er im Dezember mit nur 44 Jahren erlag.

       
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